Die Staedte und die Landschaften: Mein eindeutiger Favorit ist Shanghai. Diese Stadt ist fuer mich mittlerweile spannender als New York City. Und das liegt auch daran, dass hier auch nachts fleissige Menschen unermuedlich bauen und (hupend) unterwegs sind statt zu schlafen. Hier tut sich unglaublich viel und die Flut der Eindruecke ist mehrfach sinnenberauschend, sicht-, hoer- und riechbar. Da kommen ganze Flutwellen und das ist manchmal auch anstrengend. Vor allem aber ist die Stadt kosmopolitisch – auch was die Vielfalt der Restaurants angeht. Trendige Kleidung habe ich hier nicht wirklich gesehen, das originellste waren ein Punkfrisuren. Aber dafuer viel Phantasie – beispielsweise auf den Hochhausdaechern.
Ab Beijing habe ich viel huegeliges Land gesehen, nicht so sanft wie in meiner hessischen Heimat sondern etwas steiler mit teilweise ausgepraegten Bergruecken. Bilder der Grossen Mauer vermitteln diesen Eindruck sehr gut. Das Land ist meist bewaldet und sehr gruen und wasserreich. Das hat mich inspiriert, dieses Land auch ein stueckweit zu Fuss zu erkunden, was ich teilweise auch wahr gemacht habe.
Uebrigens: Die Grosse Mauer zaehlt neben dem Sommerpalast und dem kleinen Potalapalast in Chengde zu meinen persoenlichen Glanzlichtern der Reise.
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