18.10.2007

17. Oktober: Shanghai, japanisches Dinner

Sashimi fuer 5 Personen


Die ultimative Sushi-Platte


Die Dessertauswahl

Heute Abend gehen wir japanisch essen. Das habe ich mir gewuenscht, denn ich mag mittlerweile rohen Fisch seeehr und hier gibt es (schon wegen der Naehe zu Japan und dem Meer) auch wirklich gute japanische Restaurants - wird gesagt. Und das kann ich nur bestaetigen. Das Ambiente ist zurueckhaltend und minimalistisch und wir duerfen auf Stuehlen sitzen und selbstverstaendlich mit Staebchen essen. Unsere Auswahl umfasst verschiedenste Spezialitaeten. Nach gegarten Spinat und einer Eierspeise mit Lauch (beides sehr lecker) kommt die Platte mit Sashimi. Zum ersten Mal probiere ich Seeigel (vorne rechts: gelbliches, kleingeschnittenes, recht weiches Fleisch). Die mundgerechten Fischstuecke liegen auf einer Schale mit gehackten Eis und sind zusammen mit der Dekoration schon ein Genuss fuers Auge. Danach kommt das Sushi - auch sehr schoen fuers Auge und der Fisch ist von vorzueglicher Qualitaet, Besonderheit und Geschmack. Dann kommen zum "Sattwerden" noch groessere, gefuellte Reisbaellchen (1,5fache Tennisball-Groesse) mit Thunfisch, Fischroggen, Pflaume. Damit man gut Anfassen und Abbeissen kann, liegen die Reisbaelle in einem groesseren Stueck Seetang, das sie fast umschliesst.
Eine Besonderheit fast zum Schluss: fermentierte Sojabohnen mit rohem Thunfisch - Natto. Da kommen fast heimatlich-hessische Gefuehle auf, denn diese Speise schmeckt ein bisschen wie Handkaese! Eine ungewohnte Gaumenfreude und ich finde: lecker.
Die Dessertportionen sind vor allem uebersichtlich. Lecker war die CremeBrule von gruenem Tee. Schokolade (zugegebermassen hausgemacht) gabs nur ein kleines (unteilbares) Stueckchen. Die Kloesschen mit roter-Bohnen-Paste fallen etwas ungewohnt aus. Die Kloesschen sind hier etwa daumennagelgross, flach und haben die Konsistenz von weichem Kaugummi. Die rote-Bohnen-Paste kommt als Sosse, in der die Kloesschen obenaufschwimmen.

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